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Geschichten und Begegnungen auf meinen Reisen

Ich lerne sehr gerne andere Menschen und Sitten kennen und ich höre unendlich gern Geschichten. Reisen bedeutet aber auch, aus meinem gewohnten Schema auszubrechen und mich auf neue persönliche Erfahrungen einzulassen. Und beim Reisen stelle ich mich auch besonderen Herausforderungen, sie animieren mich nachzudenken und mich mit grundlegenden Lebensfragen auseinanderzusetzen. - Hendicap Forum 2006 5

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Wie Reisen blinde Leute?

Nun ja - sie packen einen Rucksack oder einen Koffer und rufen ein Taxi oder stellen sich an die nächste Ausfallstrasse in die grosse weite Welt, den Daumen hoffnungsfroh nach oben gestreckt! - Auch in diesem Bereich gilt: Die Geschmäcker sind verschieden, und "den blinden Menschen" gibt es allenfalls auf dem Papier. Wir sind von einander so verschieden wie - naja, wie Menschen eben verschieden sind voneinander! Und wenn es um's Reisen geht ist es nicht anders: Die Einen gehen allein in die weite Welt hinauf, die anderen ziehen Pauschalreisen vor -, entweder ganz "gewöhnliche", die sie irgendwo buchen, oder solche, die beispielsweise vom Schweizerischen Blinden- und Sehbehindertenverband speziell für diese "Klientel" organisiert werden. - Erschienen im SBV-Kalender 2000, Martin Näf

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Japan und USA

Der Beamte der Singapore Airline, der mich zum Gate Kalkottas begleiten soll, wartet geduldig. Nach fünf Minuten tipt er mir auf die Schulter. „We have to go ...". – Eine Stunde später bin ich unterwegs nach Singapore. Von dort rufe ich Tso an. Er sagt mir, wie ich am besten von Narita Airport nach Sendai komme. Sein Mail mit allen Details konnte ich im Singapore Airport nicht abrufen, weil es dort zwar einen wunderbaren Platz mit Internet Anschluss gibt, ich aber weder ein Eithernetkabel noch eine Wireless Karte habe ... Die Organisiererei verkürzt den Zwischenhalt.

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Noch einmal Indien! - Im Herbst 2005

Vicky hatte am Sonntag früh angerufen, dass er erst am Dienstag hierr sein kann, weil er sich noch um seine Mutter kümmern muss. Sie müsse operiert werden, irgend etwas mit der Gebährmutter, wie es scheint. Er wollte an sich am Sonntag aus Bodh Gaya abfahren, doch könne er den Arzt erst am Montag erreichen. Er war ganz unglücklich – wegen seiner Mutter, aber auch, weil er mich nun doch im Stich liess. „You are my God ... I love you ...". Er will morgen hier sein. Mal sehen, ob er's schafft!

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